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2 August 2022

2 August 2022

Wie kann man intelligente Messtechnik für Big-Data-Analysen nutzen?

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By Letzte Aktualisierung: März 1, 2024
Wie kann man intelligente Messtechnik für Big-Data-Analysen nutzen?
Wie kann man intelligente Messtechnik für Big-Data-Analysen nutzen?
Zusammenfassung

Die Analyse von Smart-Meter-Daten gewinnt heutzutage immer mehr an Bedeutung, da sie vielfältige Anwendungsmöglichkeiten bietet. Diese Betriebsdaten lassen sich unter anderem für die Prognose des Energieverbrauchs, Lastmanagement, maschinelles Lernen und Sicherheitswarnungen nutzen. Dafür benötigen Sie jedoch eine Datenanalyseplattform, die mehrere Anwendungsfälle gleichzeitig bewältigen kann, ohne den Analyseprozess zu unterbrechen. Das bedeutet, Sie benötigen eine Big-Data-Plattform, die in Echtzeit arbeitet und große Datenmengen verarbeiten kann.

Kundensegmentierung

Der Einsatz intelligenter Stromzähler hat in den USA in den letzten Jahren deutlich zugenommen, insbesondere bei privaten Energieversorgungsunternehmen. Diese in moderne Stromnetze integrierten und ferngesteuert installierbaren Zähler liefern jährlich wertvollere Daten als herkömmliche Zähler. US-amerikanische Energieversorger erkennen zunehmend den Wert intelligenter Stromzähler und die Bedeutung der Kundensegmentierung in der Big-Data-Analyse, da dies die Verwaltung des Stromverbrauchs von Privatkunden und dezentralen Energieerzeugungsanlagen im Allgemeinen vereinfacht.

Wasser- und Energieunternehmen können Smart-Meter-Daten für die Kundensegmentierung nutzen. Dadurch können sie ihre Nachfragemanagementstrategien an die spezifischen Kundenbedürfnisse anpassen und den Wasser- und Energieverbrauch optimieren. Die generierten Daten ermöglichen es außerdem, Nutzungsmuster verschiedener Kundensegmente zu erkennen. So können Wasserversorger beispielsweise ihre Tarife an die Merkmale ihrer Kunden und die Lastprognosen anpassen. Smart Meter können für die Kundensegmentierung genutzt werden, um individuelle Tarife auf Basis der zugrunde liegenden Verbrauchsmuster zu erstellen. Versorgungsunternehmen profitieren davon, da die Analyse der Verbrauchsdaten nicht nur die Kundensegmentierung beschleunigt, sondern auch die Kundenzufriedenheit mit den angebotenen Dienstleistungen erhöht.

Unterstützung der Bereitstellung

Die Einführung intelligenter Stromzähler wird durch staatliche Förderung und entsprechende Richtlinien beschleunigt. Intelligente Stromzähler werden in Wohngebäuden, Industrieanlagen und Gewerbebetrieben installiert, um Big Data zu verwalten, die Netzsteuerung zu überwachen, Lastmanagement zu ermöglichen und vorausschauende Wartung durchzuführen. Der Einsatz intelligenter Stromzähler in großen Ländern wie China und den USA hat die Nachfrage nach Kommunikationstechnologien bei Energieversorgungsunternehmen und nach fortschrittlicher Messinfrastruktur deutlich erhöht. Intelligente Stromzähler liefern wertvolle Big Data und bieten daher vielfältige Möglichkeiten zur Kundensegmentierung.

Mögliche Herausforderungen

Eine der größten Herausforderungen von Big-Data-Technologien ist die Sicherheit aller Daten in Übertragungsleitungen. Ungeschützte und unverschlüsselte Datenübertragungen können die Privatsphäre der Kunden gefährden und zu Datenverlusten führen. Die gesammelten Rohdaten liefern detaillierte Informationen über das Verbrauchsverhalten der Kunden, das Energiemanagement, das Verteilungsnetz, die Energieeffizienz und Data-Mining-Algorithmen. Daher muss die Datenerfassung anonymisiert und das intelligente Stromnetz durch mehrstufige Sicherheitsvorkehrungen geschützt werden, um jegliches Risiko von Datenlecks oder -offenlegungen zu verhindern. Aus diesem Grund empfehlen wir die Auswahl von Datenübertragungsgeräten und intelligenten Zählern, die die erfassten Daten sofort verschlüsseln und den Datenkommunikationsprozess absichern.

Forecasting

Die Nutzung von Smart-Meter-Daten in Anwendungen zur Laststeuerung und -prognose ermöglicht es Energieversorgungsunternehmen, Lastspitzen und unregelmäßige Lasten präziser zu steuern. Diese Informationen helfen, das Kundenverhalten zu verstehen und Ressourcen besser zu planen. Durch die Analyse dieser Daten können Energieversorgungsunternehmen entscheiden, wann sie ihre Tarife erhöhen oder senken und Laststeuerungsprogramme implementieren, um den Wasser- und Energieverbrauch zu reduzieren. Datenanalysetechniken entwickeln sich stetig weiter und eröffnen immer mehr Prognosemöglichkeiten.

Echte Anwendungsfälle

Big-Data-Analysen finden bereits in vielen Bereichen Anwendung, und Daten aus intelligenten Zählern werden bereits zur Steigerung der Wasser- und Energieeffizienz genutzt. Beispielsweise nutzte das Projekt „Low Carbon London“, an dem 5567 Haushalte der Stadt beteiligt waren, intelligente Zählerdaten für Analysen und lieferte die notwendigen Erkenntnisse zur Optimierung der Belüftung (London Datastore, 2015). Ein weiteres Beispiel für die Analyse von Daten aus fortschrittlichen Messinfrastrukturen wurde 2021 im Rahmen eines dynamischen, zeitabhängigen Energietarifsystems bei 3534 Kunden durchgeführt (Guerrero-Prado, Alfonso-Morales & Caicedo-Bravo, 2021). Ziel dieser Analyse war es, wertvolle Erkenntnisse aus den Rohdaten zu gewinnen und datengestützte Entscheidungen zu unterstützen. Die Datenanalyse intelligenter Zähler kann Energieversorgungsunternehmen wertvolle Einblicke in das Kundenverhalten geben und ihnen helfen, die Effizienz und die Stromqualität zu verbessern.

Notwendige Infrastrukturkomponenten

Die intelligente Messinfrastruktur muss eine Reihe von Komponenten umfassen, um die Verarbeitung heterogener Daten, Cloud Computing und das Energiemanagement positiv zu beeinflussen. Die für Prognosen notwendige Datenanalyseinfrastruktur für intelligente Zähler umfasst:

  • Intelligentes Stromnetz;
  • Datenspeicherung;
  • Datenerfassungssensoren;
  • Maschinelles Lernsystem.

Smart Grid

Ein intelligentes Stromnetz ist eine entscheidende Komponente für den Aufbau einer Big-Data-Architektur. Es ermöglicht die Installation einer Vielzahl intelligenter Zähler und Messgeräte. Darüber hinaus muss ein intelligentes Stromnetz auch andere Datenquellen verwalten, wie beispielsweise Energiemärkte, Geoinformationssysteme und gesammelte demografische Big Data.

Die Nutzung von Daten aus intelligenten Stromnetzen kann die Verbrauchsprognose verbessern. Diese Technologie ermöglicht es Energieversorgern, durch die Analyse von Daten aus verschiedenen Quellen präzisere Prognosen zu erstellen. Die gesammelten Rohdaten können anschließend genutzt werden, um neue Prognosemethoden zu testen und bestehende Modelle anzupassen. Darüber hinaus ermöglicht die Echtzeit-Datenanalyse im Bereich der intelligenten Zähler den Energieversorgern, ihren optimalen Energiemix zu ermitteln. Intelligente Stromnetze ermöglichen es den Energieversorgern außerdem, den Energiebedarf in Echtzeit zu prognostizieren.

Letztendlich können intelligente Stromnetze mit präziser Verbrauchsprognose Energieversorgern helfen, ihre Kosten zu senken. Mithilfe dieser Technologie können Energieunternehmen die Stromversorgung von Rettungskräften und Krankenhäusern priorisieren. Zusätzlich zu intelligenten Stromnetzen können auch kundeneigene Stromgeneratoren eingesetzt werden, um in Zeiten, in denen die Energieversorger keinen Strom bereitstellen können, Strom zu erzeugen. Dies trägt dazu bei, die Aufrechterhaltung essenzieller Dienstleistungen bei unvorhergesehenen Ereignissen zu gewährleisten.

Datenspeicher

Bei der Verwendung eines intelligenten Zählers fallen große Datenmengen an. Diese intelligenten Energiedaten lassen sich für verschiedene Anwendungen nutzen, darunter Big-Data-Analysen zur Kundensegmentierung und für Lastmanagementprogramme. Um Ihre unstrukturierten Daten optimal zu nutzen, empfiehlt sich die zentrale Speicherung. Bei mehreren Zählern zur Überwachung des Wasser- und Stromverbrauchs können Sie jedoch auch für jeden Zähler einen separaten Datenspeicher einrichten. So können Sie die Big-Data-Analysen der einzelnen Zähler vergleichen und deren Leistungsfähigkeit in verschiedenen Szenarien überprüfen.

Datenerfassungssensoren

Die Zukunft der Messtechnik wird durch die Integration intelligenter Sensoren in Big-Data-Analysesysteme geprägt. Sensoren gewinnen zunehmend an Bedeutung, da sie Marktdaten zum Gas-, Wasser- und Stromverbrauch liefern und so eine präzisere Bedarfsprognose für die kommenden Monate ermöglichen. Big-Data-Analysen mit intelligenter Sensortechnologie umfassen Steuerungsanweisungen und Nutzungsmuster. Die gesammelten Daten können zur Analyse des Kundenverhaltens, zur Optimierung der Energieerzeugung und zur Verbesserung der Netzsicherheit ausgewertet werden. Der Einsatz intelligenter Sensoren erleichtert zudem die vorausschauende Wartung und Fehlererkennung – zwei wichtige Schritte zur Verbesserung der Stromqualität.

Die Nutzung von Sensordaten in der Verbrauchsprognose ermöglicht es Energieversorgern, auf Basis dieser Informationen fundiertere Entscheidungen zu treffen. Die Verwendung multivariater, von Sensoren erfasster Daten hilft dem System, Ausfälle vorherzusagen. Darüber hinaus können Algorithmen des maschinellen Lernens das normale Systemverhalten analysieren und Anomalien erkennen, die eine Warnung für den Endnutzer auslösen können. Sobald das Prognosesystem gelernt hat, zukünftige Bedingungen vorherzusagen, kann es zur Optimierung des Energieverbrauchs eingesetzt werden, indem es dem Endnutzer entsprechende Informationen bereitstellt.

Maschinelles Lernsystem

Dieser maschinelle Lernansatz bildet die Big Data dreier unterschiedlicher Flussperioden nach. Traditionell verließen sich Energieversorger auf die Überwachung von Energieflüssen auf Hoch- und Mittelspannungsebene, ohne maschinelles Lernen zu integrieren. Dank der Einführung intelligenter Zähler erhalten sie nun detailliertere Informationen zum Verbrauch konventioneller und erneuerbarer Energien. Intelligente Zähler ermöglichen es Energieversorgern, das intelligente Stromnetz zu analysieren und den Stand der Datenintegration genauer zu bestimmen.

Welche Vorteile bietet die Prognosefunktion intelligenter Stromzähler?

Intelligente Zählerprognosen bieten Energieversorgungsunternehmen und Endverbrauchern zahlreiche Vorteile. So werden beispielsweise Energieverbrauchsdaten von intelligenten Zählern zunehmend für die Verbrauchsprognose genutzt – ein wesentlicher Bestandteil der Stromerzeugungsplanung. Die Fähigkeit, den Energieverbrauch vorherzusagen, ist wertvoll für die Entscheidungsfindung und verbessert die Vorhersagbarkeit des zukünftigen Bedarfs für Energieversorger.

Bessere Entscheidungen

Intelligente Messinfrastrukturen liefern zuverlässigere und genauere Verbrauchsdaten als vergleichbare Infrastrukturen ohne Smart Grid. Sie unterstützen Kunden bei der Auswahl kostengünstiger Tarife und helfen sogar, mögliche Geräteprobleme zu erkennen. Die strukturierten Energiedaten geben Aufschluss über Betriebsabläufe, Zeitpläne und persönliche Gewohnheiten. Diese Informationen helfen Energieversorgern und Kunden, fundiertere Entscheidungen zum Energieverbrauch und anderen relevanten Aspekten zu treffen.

Optimierter Betrieb

Ein präziseres Verständnis von Big Data ermöglicht effizientere Entscheidungen. So trägt beispielsweise die Echtzeitüberwachung des Ölflusses zur Effizienzsteigerung von Raffinerien bei. Auch die Echtzeitüberwachung von Mehrphasenströmungen senkt Betriebs- und Wartungskosten – ein weiterer wichtiger Vorteil. Der Einsatz von Sensoren in diesem Bereich optimiert Mehrphasen-Durchflussmesser.

Erhöhte Konnektivität

Intelligente Messanalysen helfen Energieversorgern, Herausforderungen durch die Dezentralisierung der Systeme zu bewältigen. Intelligente Stromnetze ermöglichen eine verbesserte Kundenbindung durch proaktive Benachrichtigungen und Lastprognosen. Darüber hinaus unterstützen sie Energieversorger bei der Bereitstellung neuer Dienstleistungen mit direkten Auswirkungen auf die Kunden. So ermöglichen intelligente Messsysteme Energieversorgern beispielsweise die vorbeugende Wartung von Verteilungsanlagen, die Analyse der Netzqualität und die Lastprofilierung.

Erwarte Antwort

Um zu verstehen, wie Lastmanagement in intelligenten Zählern für Big-Data-Analysen genutzt werden kann, ist es wichtig, die Lastprofile verschiedener Verbraucher zu kennen. Für die Erstellung eines geeigneten Modells müssen Lastprofile hinsichtlich Volatilität und Verlauf charakterisiert werden. Diese Analyse erfordert zuverlässige Daten von intelligenten Zählern. Daher ist der Einsatz eines Big-Data-Analysealgorithmus unerlässlich. Die Nutzung dieses Algorithmus ist vorteilhaft für Energieunternehmen, die Kosten senken und die Kundenzufriedenheit steigern möchten.

Die Vorteile von Lastmanagement im Rahmen intelligenter Zähler gehen weit über die Senkung der Stromrechnung hinaus. Es handelt sich um ein wirtschaftliches Rationierungssystem, das auf Daten von intelligenten Zählern basiert. Einige Verbraucher können sich durch Preisanreize von diesem System abmelden, während andere Varianten rollierende Stromausfälle während Spitzenlastzeiten vorsehen. Zunächst gilt es zu ermitteln, welche Verbraucher vom Lastmanagement profitieren. Dazu identifiziert der Energieversorger seine Spitzen- und Niedriglastzeiten. Intelligente Zähler bieten darüber hinaus operative Flexibilität. Durch die gezielte Ansprache bestimmter Verbrauchergruppen können Energieversorger fundierte Entscheidungen über die Art der angebotenen Dienstleistung treffen.

Auswirkungen auf das Lastmanagement

Die Anwendung von Lastmanagement in intelligenten Messsystemen erfordert verschiedene Datendienste. Neben der Erstellung intelligenter Energiebedarfsprognosen ermöglicht sie auch das Lastmanagement. Darüber hinaus unterstützt diese Technologie die Konzeption und Umsetzung von Lastmanagementprogrammen, einschließlich anreiz- und preisbasierter Ansätze.

Das Lastmanagementpotenzial verschiedener Geräte lässt sich mit zwei Methoden abschätzen: linearer und stückweise linearer Regression. Die optimale Methode zur Auswahl der Kontrollgruppe basiert auf der besten Schätzung ihrer Basislastprofile. Das optimale Modell minimiert die Differenz zwischen Kontroll- und Lastprofil.

Auswirkungen auf die Strompreise

Die Vorteile intelligenter Stromzähler ergeben sich aus der Möglichkeit der Verbraucher, auf zeitvariable Tarife zu reagieren. Die Analyse geht davon aus, dass die drei Tarifperioden (Neben-, Mittel- und Hauptlastzeit) über den gesamten Analysezeitraum konstant sind. Verbraucher können ihren Verbrauch reduzieren, indem sie größere Anschaffungen verschieben oder einen Teil ihres Verbrauchs auf alternative, erneuerbare Energiequellen umstellen. Dadurch kann das Stromnetz die Preise für alle senken.

Auswirkungen auf die Immobilienbranche

Die Gewerbeimmobilienbranche hat bereits einen tiefgreifenden Wandel im Umgang mit Energie erlebt. Dank intelligenter Stromzähler können Gewerbeimmobilien mithilfe von Lastmanagementprogrammen ihre Energiekosten senken und gleichzeitig die Zufriedenheit ihrer Mieter gewährleisten. Diese Programme erfreuen sich in den letzten Jahren aufgrund ihrer zahlreichen Vorteile zunehmender Beliebtheit.

Laut einem Bericht der SEPA tragen Lastmanagementprogramme im Gewerbe- und Industriesektor jährlich über 13 Gigawatt zur Lastmanagementkapazität bei (SEPA, 2019). Mithilfe intelligenter Stromzähler können Gewerbeimmobilien ihren Energieverbrauch zu Zeiten mit hohen Preisen und niedrigen Energiepreisen reduzieren. Diese Programme helfen Gebäudeeigentümern und -verwaltern zudem, Kosten zu sparen, indem sie Lastspitzen verringern, die den höchsten Energiebedarf aus dem Stromnetz decken. Energieversorger erkennen die Vorteile dieser neuen Programme und bieten ihren Kunden flexiblere Energiemanagementprogramme an.

Schutzwarnungen

Durch den Einsatz intelligenter Stromzähler für Big-Data-Analysen erhalten Unternehmen Zugriff auf Sicherheitswarnungen, wodurch die Reaktionsgeschwindigkeit bei auftretenden Problemen deutlich erhöht werden kann. Diese Warnungen lassen sich für verschiedene Zwecke nutzen, darunter Kundensegmentierung, Lastmanagementprogramme, Prognosen und vieles mehr. Big-Data-Analysen können Energieversorgern zudem helfen, die Wechselwirkungen zwischen kritischen Betriebsabläufen und Infrastrukturen zu erkennen.

Wichtige zu berücksichtigende Faktoren

Intelligente Messsysteme sind für intelligente Gebäude unerlässlich und ein notwendiger Bestandteil des intelligenten Stromnetzes. Sie liefern Versorgern und Verbrauchern Echtzeit-Messdaten und helfen ihnen so, ihr Stromverbrauchsverhalten anzupassen. Intelligente Stromnetze nutzen intelligente Messgeräte auch, um die Stromerzeugung auszugleichen und bedarfsgerecht zu steuern. Da diese Systeme jedoch mit einem globalen Netzwerk verbunden sind, müssen ihre Anforderungen an Design, Sicherheit und Datenschutz berücksichtigt werden.

Datenschutz

Für manche Menschen ist der Schutz der Daten von intelligenten Stromzählern ein wichtiges Anliegen, insbesondere sensible Daten zum Energieverbrauch. Intelligente Stromzähler dienen zwar in der Regel der Verwaltung von Kundenkonten durch Energieversorger, doch die Daten dieser Geräte können auch wertvolle Einblicke in Verbrauchergewohnheiten geben. Daher ist es unerlässlich, dass die Daten von intelligenten Stromzählern verschlüsselt und sicher übertragen werden. Eine Lösung bietet die Public-Key-Infrastruktur (PKI) zur Sicherung der Nachrichten. Mithilfe dieser Technologie können Energieunternehmen gewährleisten, dass alle Nachrichten von intelligenten Stromzählern sicher sind und kein Dritter Zugriff auf die Daten oder Zugangsdaten erhält.

Sicherheit

Ein zentrales Prinzip intelligenter Zähler ist die Gewährleistung der Datensicherheit. Glücklicherweise sind Sicherheitswarnungen für intelligente Zähler mittlerweile verfügbar. Um die Sicherheit zu gewährleisten, kann ein intelligenter Zähler nicht einem einzelnen Konto zugeordnet werden. Um zu verhindern, dass ein Zähler in die Hände von Unbefugten gelangt, verwenden Energieversorger einen vorab vereinbarten Schlüssel. Dieser Schlüssel dient der Überprüfung der eindeutigen Geräte-ID. Anschließend muss ein Service-Operator das Gerät authentifizieren. Dadurch wird ein hohes Sicherheitsniveau der Geräte erreicht.

Technologie

Der Schlüssel zur Sicherheit intelligenter Stromzähler liegt in der Systemarchitektur. Das bedeutet, die Systeme so zu gestalten, dass keine einzelne Komponente angreifbar ist und die Daten jedes einzelnen Nutzers privat bleiben. Dadurch wird sichergestellt, dass niemand die Daten auf dem Zähler manipulieren oder verändern kann. Durch diese Vorgehensweise wird das Risiko eines Datenlecks minimiert.

Welche Angebote bietet TEKTELIC im Markt für intelligente Zählerlösungen an?

TEKTELIC ist ein innovativer Anbieter von IoT-Geräten und -Lösungen für verschiedenste Branchen. Von industriellem IoT bis hin zu intelligenter Landwirtschaft – die Lösungen von TEKTELIC unterstützen Unternehmen beim Aufbau vernetzter und intelligenter Systeme der Zukunft. TEKTELIC bietet eine Vielzahl von Produkten für Smart Cities und andere Branchen, darunter auch intelligente Messsysteme.

TEKTELIC IoT-Gateways

Die IoT-Gateway-Produkte von TEKTELIC eignen sich für IoT-Anwendungen weltweit. Dank der Abdeckung aller wichtigen ISM-Bänder lassen sich TEKTELIC-Gateways schnell und einfach in jedem Land implementieren. Sie zeichnen sich zudem durch geringen Stromverbrauch und hohe Datenraten aus und sind somit ideal für eine Vielzahl von Anwendungen.

Darüber hinaus sind einige TEKTELIC-Gateways, wie beispielsweise das KONA Mega IoT Gateway und das KONA Mega Ex Gateway, für die gleichzeitige Kommunikation auf zwei verschiedenen Frequenzen ausgelegt. Ihre patentierte Dual-Mode-Technologie ermöglicht es ihnen, gleichzeitig Informationen zu senden und zu empfangen, während Gateways anderer Hersteller die Übertragung unterbrechen müssen, um Daten zu empfangen. Unsere Gateways zeichnen sich zudem durch Robustheit aus. So sind TEKTELIC-Gateways beispielsweise für den zuverlässigen Betrieb bei unterschiedlichen Temperaturen konzipiert.

KONA Mega IoT GatewayKONA Mega Ex IoT-Gateway

TEKTELIC-Gateways basieren auf der LoRa-Technologie. LoRaWAN ist ein Funkstandard, der drahtlose Übertragung mit geringem Stromverbrauch ermöglicht. Das LoRa-Netzwerk wird aktuell für Anwendungen im Versorgungssektor eingeführt, darunter intelligente Zähler und Smart-City-Infrastruktur. Die LoRaWAN-Technologie wird in kommunalen Anwendungen wie Leckageerkennung, Gassicherheitslösungen, intelligenter Zählertechnik, Stromverbrauchsüberwachung und Überwachung kritischer Anlagen eingesetzt. TEKTELIC IoT-Gateways für intelligente Zählertechnik unterstützen ebenfalls das LoRaWAN-Protokoll und gewährleisten so eine hohe Leistungsfähigkeit.

TEKTELIC Sensoren

TEKTELIC-Sensoren für intelligente Energie- und Wasserzähler setzen neue Maßstäbe in der Smart-Metering-Branche. Die LoRaWAN-basierten Geräte sind hochgradig konfigurierbar und ermöglichen die individuelle Steuerung von Sensoren, Schwellenwerten und Zeitintervallen. Sie sind branchenübergreifend einsetzbar, beispielsweise in der Landwirtschaft, im Gesundheitswesen und im Gebäudemanagement.

Die Sensoren TEKTELIC COMFORT und VIVID verfügen über vier Hauptfunktionen: Licht-, Feuchtigkeits-, Temperatur- und Leckageerkennung. Sie eignen sich ideal zur Überwachung des Raumklimas und zur Optimierung des Energieverbrauchs. Die Sensoren erfassen Temperatur, relative Luftfeuchtigkeit, Lichteinfall und Leckagen. VIVID erkennt zusätzlich Bewegungen und meldet, ob Türen oder Fenster geöffnet oder geschlossen sind. Darüber hinaus sind die Sensoren mit einem integrierten Drei-Achsen-Beschleunigungsmesser ausgestattet.

KOMFORT VIVID

Zusammenfassen

Wie Sie wahrscheinlich bereits bemerkt haben, bieten Smart-Meter-Daten vielfältige Anwendungsmöglichkeiten für Big-Data-Analysen. Sie ermöglichen es Energieversorgern, zu erkennen, welche Kunden am ehesten zu einem anderen Anbieter wechseln oder ihrem bestehenden Tarif treu bleiben. Darüber hinaus können sie für Prognosen und Programme zur Laststeuerung genutzt werden. Die Kundensegmentierung hilft Energieversorgern, ihre Kundenbasis besser zu verstehen und ihren Service zu verbessern.

Mithilfe intelligenter Stromzähler können Energieversorger das Energieverbrauchsverhalten ihrer Kunden nachverfolgen. Sie können Kunden zudem dazu anregen, Energie zu sparen, indem sie deren Stromverbrauch im Sommer reduzieren. Nachts, wenn der Bedarf aufgrund des Kühlbedarfs am höchsten ist, können die Versorger sogar günstigere Stromtarife anbieten. Intelligente Stromzähler sind Teil eines intelligenten Stromnetzes und ermöglichen einen bidirektionalen Informationsaustausch mit diesem.

Mit dem weltweiten Ausbau intelligenter Messsysteme setzen immer mehr Energieversorger auf Big-Data-Analysen. Diese Erkenntnisse tragen nicht nur zu einem effizienteren Betrieb bei, sondern stärken auch die Kundenbindung und verbessern die allgemeine Zuverlässigkeit. Die Datenanalyse intelligenter Messsysteme bietet enormes Potenzial, das Energieversorger nutzen sollten. Wenn auch Sie Ihr Messsystem optimieren möchten, kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail unter info@tektelic.com.

  1. Guerrero-Prado, JS, Alfonso-Morales, W., & Caicedo-Bravo, EF (2021). Ein Datenanalyse-/Big-Data-Framework für Daten der intelligenten Messinfrastruktur. Sensoren (Basel, Schweiz), 21(16), 5650. https://doi.org/10.3390/s21165650
  2. London Datastore. (2015). SmartMeter-Energieverbrauchsdaten in Londoner Haushalten. Abgerufen am 14. Juni 2022 von [URL einfügen]. https://data.london.gov.uk/dataset/smartmeter-energy-use-data-in-london-households
  3. SEPA. (2019). SEPA-Bericht: Die nächste Generation der Laststeuerung. Abgerufen am 16. Juni 2022 von [URL einfügen]. https://sepapower.org/knowledge/sepa-report-the-next-generation-of-demand-response/

Häufig gestellte Fragen

Die Analyse von Smart-Meter-Daten gewinnt heutzutage immer mehr an Bedeutung, da sie vielfältige Anwendungsmöglichkeiten bietet. Diese Betriebsdaten lassen sich unter anderem für die Prognose des Energieverbrauchs, Lastmanagement, maschinelles Lernen und Sicherheitswarnungen nutzen. Dafür benötigen Sie jedoch eine Datenanalyseplattform, die mehrere Anwendungsfälle gleichzeitig bewältigen kann, ohne den Analyseprozess zu unterbrechen. Das bedeutet, Sie benötigen eine Big-Data-Plattform, die in Echtzeit arbeitet und große Datenmengen verarbeiten kann.
Intelligente Zählerprognosen bieten Energieversorgungsunternehmen und Endverbrauchern zahlreiche Vorteile. So werden beispielsweise Energieverbrauchsdaten von intelligenten Zählern zunehmend für die Zählerprognose genutzt, einem wichtigen Bestandteil der Stromerzeugungsplanung.
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