Expertise
6 Min. Lesezeit
16 April 2025
16 April 2025
Wenn ein Outdoor-Gateway nicht für den Außenbereich geeignet ist


Sind Ihre „Outdoor- LoRaWAN-GatewaysWirklich für den Einsatz im Freien gebaut – oder einfach nur auf das Überleben hoffend?
Diese Frage haben wir schon vielen Kunden beantwortet – oft nachdem unerwartete Ausfälle im praktischen Einsatz aufgetreten sind. Fakt ist: Nicht alle für den Außeneinsatz beworbenen Gateways sind wirklich für den Einsatz unter rauen Bedingungen geeignet. Wird das falsche Gerät verwendet, kann das schwerwiegende Folgen haben: Nachrichtenverluste, hoher Wartungsaufwand und kostspielige Vor-Ort-Einsätze zum Austausch defekter Geräte.
Wir haben immer wieder festgestellt, dass die Ursache des Problems nicht in den Sensordaten oder dem Netzwerk liegt, sondern darin, dass das Gateway nicht für die realen Bedingungen im Außenbereich ausgelegt ist. Von Minustemperaturen und Starkregen bis hin zu starken Signalstörungen und wechselhaftem Wetter – Outdoor-Gateways müssen so konstruiert sein, dass sie all dem standhalten, ohne auszufallen.
Achtung! In Praxistests erreichten LoRaWAN®-Implementierungen im Außenbereich eine Paketübertragungsrate von 95.7 % – im Vergleich zu 99.95 % in Innenräumen. Umwelteinflüsse im Freien können bis zu 50-mal höher sein, was zu deutlich höheren Paketverlusten führt.MDPI).
Was macht die Implementierung von IoT-Systemen im Außenbereich so herausfordernd?
Auf den ersten Blick mag die Installation eines LoRaWAN®-Gateways im Außenbereich so einfach erscheinen wie die Montage an einem Mast und das Einschalten. In der Praxis ist sie jedoch deutlich komplexer. Die Bedingungen im Freien können schwieriger sein als erwartet – und viele Installationen scheitern, weil sie nicht darauf vorbereitet sind.
Lassen Sie uns die häufigsten Herausforderungen aufschlüsseln, die zu Fehlfunktionen oder unzureichender Leistung bei Außeninstallationen führen.
1. Umgebungsbedingungen: Hitze, Kälte, Feuchtigkeit und Staub
Außentore sind extremen Witterungsbedingungen ausgesetzt – starker Sonneneinstrahlung, eisiger Kälte, Regen, Schnee und Staub. Ohne den richtigen Schutz können diese Bedingungen die Bauteile beschädigen, Rost verursachen und zum Ausfall des Geräts führen.
- Vermutung: „Es ist als Outdoor-Produkt gekennzeichnet, also muss es wasserdicht und wetterfest sein.“
- Wirklichkeit: Viele sogenannte „Outdoor“-Gateways basieren auf Indoor-Hardwareplattformen, die nur geringfügig angepasst wurden und daher keinen echten IP67/IP68-Schutz oder Komponenten in Industriequalität bieten.
Nachfolgend ein perfektes Beispiel für den Einsatz eines LoRaWAN®-Netzwerks unter eisigen Bedingungen:
2. HF-Interferenzen in städtischen Gebieten
Outdoor-Gateways in belebten Städten sind häufigen Signalstörungen durch WLAN, Mobilfunk, Bluetooth und andere Geräte ausgesetzt. Ohne geeignete Filter und Abschirmung können Nachrichten verloren gehen oder die Verbindung abbrechen.
- Vermutung: „LoRaWAN hat eine große Reichweite, daher wird die Signalstärke kein Problem darstellen.“
- Wirklichkeit: Starke HF-Störungen können das Signal überlagern – vergleichbar mit dem Versuch, während eines Rockkonzerts durch einen Saal zu flüstern. Ohne effektive Filter kann Ihr Gateway die Nachricht nicht empfangen.
3. Antennendesign und -platzierung
Ein häufiger Fehler bei der Verwendung von Indoor-Designs im Außenbereich ist die Anbringung der LoRawan-Antenne direkt über dem Gateway. Dadurch kann Wasser eindringen und das Signal schwächen.
- Vermutung: „Die eingebauten Antennen reichen für die Außenabdeckung aus.“
- Wirklichkeit: Für professionelle Außeninstallationen werden externe, ordnungsgemäß montierte Antennen benötigt – mit Tropfschleifen und wetterfesten Anschlüssen, um das Eindringen von Wasser und eine Beeinträchtigung des Signals zu verhindern.
"Warum die Antennenplatzierung Ihres Außenradios wichtig ist„ist nicht nur eine Schlagzeile – es ist ein Schlüsselfaktor für die Netzwerkleistung.“ Erfahren Sie, wie die richtige Platzierung über Erfolg oder Misserfolg Ihrer IoT-Außeninstallation entscheiden kann.
4. Einschränkungen bei Stromversorgung und Konnektivität
An abgelegenen Standorten im Freien fehlt es oft an zuverlässiger Strom- oder Ethernetversorgung. Gateways müssen flexible Stromversorgungsoptionen – Batterie, Solar oder PoE – unterstützen, ohne die Leistung zu beeinträchtigen.
- Vermutung: „Wir werden die Stromversorgung vor Ort regeln.“
- Wirklichkeit: Mangelhafte Energieplanung führt zu unregelmäßiger Verfügbarkeit und Problemen bei der Wartung vor Ort. Outdoor-Gateways benötigen daher integrierte Energieeffizienz und Fernverwaltungsfunktionen.
5. Anforderungen an die Netzabdeckung
Einer der am häufigsten übersehenen Faktoren bei Außeninstallationen ist die strategische Planung der Netzabdeckung. Die Anzahl der Gateways und deren Platzierung müssen auf die räumlichen Gegebenheiten, die Gerätedichte und die Umgebungsbedingungen des Standorts abgestimmt sein. Ohne eine sorgfältige Standortanalyse riskieren Sie Funklöcher, überlappende Abdeckungen oder übermäßige Störungen.
- Vermutung: „Wir werden einfach ein paar Gateways installieren und sehen, wie es läuft.“
- Wirklichkeit: Ohne sorgfältige Vorplanung sind Funklöcher und Leistungsengpässe nahezu unvermeidlich. Außeninstallationen erfordern detaillierte Standortanalysen und eine präzise HF-Planung, um eine starke und zuverlässige Verbindung im gesamten Bereich zu gewährleisten.
Alle aufgeführten Herausforderungen sind nicht theoretischer Natur – sie treten täglich in realen Einsätzen auf.
Deshalb passen wir bei TEKTELIC keine Indoor-Hardware an den Outdoor-Einsatz an. Wir entwickeln Outdoor-LoRaWAN®-Gateways von Grund auf neu – robust, leistungsstark und skalierbar für die Umgebungen, in denen Sie sie am dringendsten benötigen.
5 Anzeichen dafür, dass Ihr Gateway nicht wirklich für den Außenbereich geeignet ist
Nicht alle „Außentore“ sind gleich. Von außen wirken sie wie für den Einsatz im Freien konzipiert. Doch von innen passen sie besser zu einem Büro als zu einem Berggipfel.
Hier sind fünf eindeutige Anzeichen dafür, dass Ihr Gartentor nicht wirklich für den Außenbereich geeignet ist:
- Kunststoffgehäuse oder freiliegende Antennen oben Ein häufiges Problem bei WLAN-Hardware ist das Kunststoffgehäuse mit oben angebrachten Antennen, das nur minimalen Schutz vor Witterungseinflüssen bietet. UV-Strahlung, Regen und Schnee zersetzen diese Materialien schnell und beeinträchtigen die interne Elektronik. Bei oben montierten Antennen kann Wasser zudem direkt in das Gerät eindringen.
- Antennendesign ohne Tropfschleife – Wenn das Antennenkabel ohne Abwärtsschleife direkt in das Gateway führt, ist das ein Warnsignal. Bei professionellen Telekommunikationsanlagen ist immer eine Abflussschleife vorhanden – das Kabel verläuft unterhalb des Anschlusspunktes. Diese einfache Konstruktion sorgt dafür, dass Regenwasser vom Kabel abtropft und nicht in den Stecker eindringt.
- Fehlende EMI-Abschirmung oder HF-Filterung – Der Einsatz im urbanen Außenbereich ist störungsanfällig. Von Mobilfunkmasten bis hin zu Industrieanlagen kann die Funkumgebung erhebliche Störungen verursachen. Ohne ausreichende EMV-Abschirmung und HF-Filter kann Ihr Gateway möglicherweise nur schwer Signale empfangen, was zu Paketverlusten und einer unzuverlässigen Netzwerkleistung führen kann.
- Unzureichende Umweltbewertungen IP-Schutzarten sind wichtig. Eine IP65-Zertifizierung mag ausreichend erscheinen, schützt aber nur vor Spritzwasser, nicht jedoch vor dem Eintauchen in Wasser. Im Laufe der Lebensdauer eines Geräts können Starkregen, Überschwemmungen oder sogar Schneeschmelze seine Widerstandsfähigkeit beeinträchtigen. Für Außenanwendungen mit einer erwarteten Lebensdauer von mehr als 10 Jahren ist IP67 unerlässlich.
- Enger Temperaturbetriebsbereich Ein echtes Outdoor-Gateway muss brütende Sommerhitze, eisige Winter und alle dazwischenliegenden Temperaturen aushalten. Viele Gateways geben jedoch ihren Betriebstemperaturbereich nicht an oder nur einen Standard für den gewerblichen Bereich (z. B. 0 °C bis 40 °C). Das reicht auf einem Dach bei -30 °C oder +70 °C nicht aus.
Wenn Sie eines dieser fünf Anzeichen bemerken, ist das ein deutlicher Hinweis darauf, dass das Gateway nicht für den dauerhaften Außeneinsatz geeignet ist. Auch wenn es anfänglich funktionieren mag, können die langfristigen Kosten für Wartung, Ausfallzeiten und Netzwerkstörungen die anfänglichen Hardware-Einsparungen bei Weitem übersteigen.
Wie man das richtige Gartentor auswählt
Nachdem wir die Warnsignale für Gateways aufgezeigt haben, die nicht wirklich für den Außeneinsatz geeignet sind, wollen wir uns nun genauer ansehen, worauf Sie stattdessen achten sollten. Ob Sie Ihre erste LoRaWAN®-Implementierung planen oder in anspruchsvollere Umgebungen expandieren möchten: Die Wahl des richtigen Outdoor-Gateways ist eine wichtige Entscheidung, die sich auf die langfristige Leistung, die Wartungskosten und die Netzwerkzuverlässigkeit auswirkt.
Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Kriterien in der Rubrik „Checkliste zur Auswahl von Außentoren unten mit.
| Kontrollliste | Warnsignale, die es zu beachten gilt | Was Sie sehen sollten | Lösung |
| Umweltschutz | Kunststoffgehäuse, obenliegende Antennen, keine IP-Schutzart angegeben | Schutzart IP67 oder IP68, abgedichtetes Metallgehäuse, Tropfschlaufe | KONA Macro & Mega Gateways: Metallgehäuse mit Schutzart IP68 und vorbereiteter Tropfschleifenkonstruktion |
| Temperaturausdauer | Temperaturbereich von 0 °C bis 40 °C oder nicht spezifiziert | Betriebstemperaturbereich: -40 °C bis +70 °C, Komponenten in Industriequalität | Alle TEKTELIC Outdoor-Gateways sind für extreme Klimazonen von -40 °C bis +70 °C ausgelegt. |
| Umgang mit HF-Interferenzen | Keine Erwähnung von Filtern oder Abschirmungen, nur interne Antennen | Eingebaute HF-Filter, hohe Empfindlichkeit, EMV-Abschirmung, externe Antennen | KONA Mega verfügt über integrierte Hochleistungs-HF-Filter, EMI-Abschirmung und Unterstützung für externe Antennen. |
| Leistungsflexibilität | Nur ein Stromanschluss, keine Solar- oder Backup-Optionen | Unterstützt PoE, DC-Eingang, Solar-/Batteriesysteme | Alle TEKTELIC Outdoor-Gateways unterstützen PoE und sind solarfähig bei geringem Stromverbrauch. |
| Zuverlässigkeit und Wartung | Aktive Kühlung (Lüfter), keine OTA-Updates oder Diagnosefunktionen | Lebensdauer über 10 Jahre, passive Kühlung, Fernverwaltungstools | Konzipiert für eine Lebensdauer von über 10 Jahren, passive Kühlung und Fernverwaltung über die Tektelic-Plattform. |
| Skalierbarkeit der Bereitstellung | Begrenzte Verbindungsmöglichkeiten, mangelnde Interoperabilität mit Netzwerkservern | LoRaWAN®-zertifizierte, skalierbare Architektur mit mehreren Backhaul-Anschlüssen (LTE/Ethernet). | Vollständig LoRaWAN®-kompatibel, LTE/Ethernet-Backhaul, nahtlose Skalierbarkeit über alle Modelle hinweg. |
Top-Gateways für Outdoor-LoRaWAN-Netzwerke
Wenn es um den Aufbau zuverlässiger und skalierbarer LoRaWAN®-Netzwerke im Außenbereich geht, ist die Wahl der Hardware entscheidend. Bei TEKTELIC ist jedes Outdoor-Gateway von Grund auf für den Einsatz unter rauen Bedingungen konzipiert – sei es extremes Wetter, abgelegene Standorte oder dichte HF-Netze in Städten.
Hier sind die besten TEKTELIC-Gateways, die speziell für den Einsatz im Freien entwickelt wurden.
1. KONA Photon Gateway
Bestens geeignet für: Abgelegene Standorte, solarbetriebene oder infrastrukturell eingeschränkte Standorte
Warum es auffällt:
- Vollintegriertes Solarenergiesystem mit eingebautem Batteriespeicher
- Kompakte Bauform mit Schutzart IP67 für den Außenbereich
- Ideal für den Einsatz dort, wo kein Netzstrom verfügbar ist
- Schnelle Einrichtung für die IoT-Abdeckung im ländlichen Raum oder die Umweltüberwachung.
Die Photon ist dort hervorragend, wo die Leistung begrenzt ist – aber die Reichweite trotzdem wichtig ist.
2. KONA Macro IoT-Gateway
Bestens geeignet für: Stadtweite Abdeckung, städtische Infrastruktur und dichte Bestände
Warum es auffällt:
- IP67 wasserdichtes Gehäuse für extreme Wetterbedingungen
- Integrierte GPS- und 3G/4G-Antenne
- Unterstützung für LoRa®-Kanalpläne mit hoher Kapazität
- Integriertes GPS, LTE und Ethernet-Backhaul
- Fortschrittliche Filterung für urbane HF-Umgebungen.
Dies ist die optimale Lösung für dichte städtische Abdeckung und großflächige Sensornetzwerke.
3. KONA Macro EX Gateway
Bestens geeignet für: Gefährliche Umgebungen, Öl- und Gasindustrie sowie industrielle Freiluftzonen
Warum es auffällt:
- Die gleichen robusten Funktionen wie das Standardmodell KONA Macro, jedoch mit kundenspezifischer TEKTELIC ATEX Zone 1 (Div 1)-Ausführung
- Explosionsgeschütztes Gehäuse für brennbare oder explosive Bereiche
- Entwickelt, um die industriellen Sicherheits- und Konformitätsstandards zu erfüllen.
Mit dem KONA Macro EX wird die für TEKTELIC typische Outdoor-Zuverlässigkeit auch in den anspruchsvollsten und am stärksten regulierten Umgebungen spürbar.
4. KONA Mega IoT Gateway

Bestens geeignet für: Landesweite oder regionale Einführungen, kritische Infrastruktur
Warum es auffällt:
- Carrierfähige, hochredundante Plattform mit vielfältigen Backhaul-Optionen
- Überlegene HF-Filterung und extrem hohe Empfängerempfindlichkeit
- Erweiterte Netzwerkfunktionen für Umgebungen mit hoher Gerätedichte.
Passives Kühlsystem ohne bewegliche Teile für einen langfristig wartungsfreien Betrieb.
Die KONA Mega wurde für Betreiber entwickelt, die absolute Zuverlässigkeit und fortschrittliche Leistung in großem Umfang benötigen.
5. KONA Mega EX Gateway
Bestens geeignet für: Großflächige Einsätze in gefährlichen, regulierten Industriegebieten
Warum es auffällt:
- ATEX-Zone-2- und -22-zertifiziert
- Alle Funktionen des Standard-KONA Mega, mit zusätzlichem Explosionsschutz
- Konzipiert für missionskritische Einsätze in Gefahrenumgebungen
Eine zuverlässige Option für sicherheitsregulierte Außengelände.
| Luftüberwachung | Empfohlenes Gateway |
| Intelligente Städte und dicht besiedelte Stadtgebiete | KONA Macro oder KONA Mega |
| Gefährliche Industrieumgebungen | KONA Macro EX oder KONA Mega EX |
| Abgelegene/netzunabhängige ländliche Einsätze | KONA Photon |
| Öffentliche Infrastruktur im nationalen Maßstab | KONA Mega |
Unsere Gateways sind für einen Betrieb von über 10 Jahren im Feld ausgelegt und verfügen über passive Kühlung, fortschrittliche Diagnosefunktionen und eine unübertroffene HF-Filterung. Ob Sie Wert auf Skalierbarkeit im urbanen Raum, Unabhängigkeit von abgelegenen Gebieten oder die Einhaltung von Sicherheitsstandards legen – TEKTELIC bietet das passende Gateway.
Wenn es um den Aufbau zuverlässiger und skalierbarer LoRaWAN®-Netzwerke im Außenbereich geht, kommt es auf die Wahl der Hardware an.
Mit TEKTELIC entscheiden Sie sich nicht nur für ein LoRawan-Gateway – Sie entscheiden sich für den branchenweit vertrauenswürdigsten Anbieter von IoT-Komplettlösungen, der alles von robusten Geräten bis hin zu Carrier-Grade-Infrastruktur und Cloud-Integration liefert.
Anwendungsbeispiele aus der Praxis
1. Aufbau eines landesweiten LoRaWAN®-Netzwerks, das auch im Freien funktioniert
Wenn es um die Leistungsprüfung von LoRaWAN®-Gateways im Außenbereich im großen Maßstab geht, erreichen nur wenige Implementierungen die Komplexität und die Anforderungen eines landesweiten Carrier-Netzwerks. Eines der prominentesten Beispiele ist die Zusammenarbeit von TEKTELIC beim Aufbau eines landesweiten Netzwerks. LoRaWAN®-Netzwerk In den gesamten Vereinigten Staaten – ein massiver Infrastrukturausbau, der Millionen von vernetzten Geräten in unterschiedlichen geografischen Gebieten unterstützen soll.
Die Herausforderung
Um ein ganzes Land abzudecken, musste das Netzwerk Folgendes unterstützen:
- Große geografische Vielfalt – von urbanen Hochhäusern bis hin zu abgelegenen landwirtschaftlichen Feldern
- Extreme Umweltbedingungen – Schnee, Hitze, Regen und hohes HF-Rauschen
- Minimale Ausfallzeiten – Serviceerwartungen von öffentlichen Betreibern und Unternehmenskunden
- Skalierbarkeit und Reichweite – mit hoher Gerätedichte und überlappenden HF-Zonen.
Herkömmliche, für den Innenbereich geeignete Gateways würden unter diesen Bedingungen einfach nicht lange halten oder funktionieren.
Die Lösung
Bereitstellung von TEKTELIC KONA Macro, KONA Mega und KONA Enterprise Gateways mit IP68-Schutz, Komponenten in Industriequalität und Leistung auf Carrier-Niveau.
- Results:
- Zuverlässiger Betrieb in extremen Hitze-, Kälte- und Hochfrequenzumgebungen
- Lebensdauer von über 10 Jahren mit passiver Kühlung (keine Wartung erforderlich)
- Skalierbare landesweite Abdeckung mit minimalen Ausfallzeiten.
Warum es wichtig ist
Dieses Projekt verdeutlicht eine wichtige Lektion für alle, die LoRaWAN® im Außenbereich einsetzen: Skalierung verstärkt Schwächen. Wenn Ihr Gateway nicht für den dauerhaften Einsatz unter rauen Bedingungen ausgelegt ist, ist ein Ausfall nicht nur möglich, sondern unvermeidlich.
In einem Netzwerk von IoT-Anwendungen dieser Größe bedeutet jeder Ausfall einen kostspieligen Vor-Ort-Einsatz, potenzielle Serviceunterbrechungen und einen Vertrauensverlust bei den Kunden. Deshalb musste jedes eingesetzte Gateway von Grund auf für den Außeneinsatz geeignet sein, nicht nur dem Etikett nach.
2. Verwaltung abgelegener Öl- und Gasanlagen mit zuverlässiger Außenverbindung
Rau, gefährlich und abgelegen – diese drei Worte beschreiben viele IoT-Anlagen der Öl- und Gasindustrie. Wenn IoT-Daten für Betrieb und Sicherheit unerlässlich sind, ist jeder Verbindungsausfall nicht nur lästig, sondern ein echtes Risiko.
Die Herausforderung
Ein Öl- und Gasunternehmen benötigte Unterstützung bei der Überwachung der Anlagenleistung, der Umweltbedingungen und der Arbeitssicherheit an abgelegenen Bohrstellen.
- Keine zuverlässige Strominfrastruktur
- Explosionsgefährdete Bereiche, die ATEX-konforme Geräte erfordern
- Extreme Wetterbedingungen, darunter Hitze, Staub und Starkregen
- Aufgrund der abgelegenen Lage des Standorts ist der Zugang für Wartungsarbeiten stark eingeschränkt.
Herkömmliche Tore, die für den Einsatz in der Leichtindustrie oder im städtischen Bereich konzipiert wurden, wären innerhalb weniger Wochen versagt.
Die Lösung
Der Kunde implementierte eine maßgeschneiderte LoRaWAN®-Lösung mit kompakten TEKTELICs KONA Macro und LoRaWAN-Sensoren des Partners, die Folgendes bieten:
- Schutzart IP67 um Staub, Regen, Hitze und Kälte standzuhalten
- Hochzuverlässige HF-Leistung in anspruchsvollen abgelegenen und industriellen Gebieten
- Skalierbare Architektur zur Unterstützung Ausweitung der Einsätze
- Low-Power-Design für einen energieeffizienten Betrieb im Feld.
3. Outdoor-Gateways steuern intelligente Beleuchtung in Bosnien und Herzegowina
Smart-City-Projekte sind nur so leistungsfähig wie die dahinterstehende Konnektivitätsinfrastruktur. In Bosnien und Herzegowina wollte eine Vorreitergemeinde ihr öffentliches Straßenbeleuchtungssystem modernisieren, um den Energieverbrauch zu senken und die Betriebssteuerung zu verbessern – und das alles ohne Straßenaufbrüche oder auf Mobilfunkverbindungen angewiesen zu sein, die laufende Kosten verursachen.

Die Herausforderung
Die Stadt stand vor mehreren bekannten Herausforderungen im Bereich der städtischen Infrastruktur:
- Veraltete Beleuchtungsinfrastruktur, die nicht für Konnektivität ausgelegt ist
- Weitläufige geografische Gebiete mit unterschiedlichen Anforderungen an die Signaldurchdringung
- Kalte Winter und feuchtes Wetter erfordern robuste Außenhardware.
- Begrenzter Zugang zu stabilen Stromquellen für neue Geräte.
Um die Lichtmasten in der gesamten Gemeinde in Echtzeit steuern, dimmen und fernüberwachen zu können, musste das Netzwerk im Freien zuverlässig und ganzjährig funktionieren.
Die Lösung
Die Stadt setzte eine auf LoRaWAN® basierende intelligente Beleuchtungslösung ein, die von TEKTELIC unterstützt wird. KONA Macro Außentor. Folgendes hat zum Erfolg geführt:
- Makroebene: Mit nur wenigen TEKTELIC-Gateways wurde eine flächendeckende Vernetzung über Dutzende von Straßen und Hunderte von Leuchten hinweg ermöglicht.
- Robustes Outdoor-DesignMit einem nach IP67 zertifizierten Gehäuse und der Unterstützung für Temperaturen von -40 °C bis +60 °C hat die KONA Macro auch unter jahreszeitlichen Bedingungen, Schnee und hoher Luftfeuchtigkeit einwandfrei funktioniert.
- Niedriger StromverbrauchDas Gateway unterstützte energiearme Endpunkte, wodurch die gesamte Beleuchtungslösung energieeffizienter wurde.
- Kostengünstige RückführungIm Gegensatz zu Mobilfunkoptionen eliminierte das LoRaWAN®-Netzwerk die Gebühren für SIM-Karten und reduzierte die langfristigen Betriebskosten.
Durch die Installation intelligenter Steuerungen an jedem Lichtpunkt erhielt die Stadt Fernüberwachung, automatisierte Zeitplanung und die Möglichkeit, die Beleuchtung je nach Tageszeit oder aktuellem Bedarf dynamisch zu dimmen oder aufzuhellen.
Warum es wichtig ist
Dieses Projekt beweist, dass die Modernisierung öffentlicher Infrastruktur keine umfassenden Umstrukturierungen erfordert – sondern lediglich die richtige Technologieauswahl. Ein robustes, skalierbares und für den Außeneinsatz geeignetes Gateway wie das KONA Macro ermöglicht die Nachrüstung bestehender Systeme mit intelligenter Steuerung bei minimalen Ausfallzeiten und geringen langfristigen Kosten.
Ob Sie in abgelegenen Ölfeldern tätig werden oder intelligente Städte skalieren möchten, die Experten von TEKTELIC stehen Ihnen bei jedem Schritt Ihrer Outdoor-LoRaWAN®-Reise zur Seite.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die wichtigsten Komponenten eines LoRaWAN®-Projekts?
In einem LoRaWAN®-Projekt umfassen die wichtigsten Komponenten LoRaWAN®-Gateways, Sensoren oder Geräte, LoRaWAN®-Netzwerkserver und Anwendungsserver. Die Gateways fungieren als Schnittstelle zwischen den Sensoren und dem Netzwerk, während die Server die Daten und Anwendungen verwalten.
Wie viele Geräte kann ein einzelnes LoRaWAN®-Gateway typischerweise verwalten?
Ein einzelnes LoRaWAN®-Gateway kann in der Regel Hunderte bis Tausende von Geräten verwalten, abhängig von Faktoren wie Netzwerkverkehr, Datenrate und Entfernung zwischen Produkten und Gateway. Diese Faktoren müssen bei der Planung der Skalierbarkeit eines LoRaWAN®-Projekts unbedingt berücksichtigt werden.
Welche Faktoren beeinflussen die Anzahl der für ein Projekt benötigten LoRaWAN®-Gateways?
Die Anzahl der für ein Projekt benötigten LoRaWAN®-Gateways hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise dem abzudeckenden geografischen Gebiet, der Gerätedichte, der gewünschten Netzabdeckung und den Zuverlässigkeitsanforderungen. Um die optimale Platzierung und Anzahl der Gateways für eine erfolgreiche Projektdurchführung zu ermitteln, ist es wichtig, eine Standortanalyse und eine Netzwerkanalyse durchzuführen.








