Wartungsintervalle planen

Was ist das?

Vorausschauende Instandhaltung bezeichnet den Einsatz von Datenanalysetools und -techniken zur Echtzeitüberwachung des Anlagenzustands. Ziel ist es, die Lebensdauer von Maschinen zu optimieren, ihren zukünftigen Zustand vorherzusagen, das Risiko unerwarteter Ausfälle zu vermeiden und geplante Stillstandszeiten – also die Zeit, in der Anlagen nicht betriebsbereit sind – zu reduzieren. Dies kann zu geringeren Kosten und einer Steigerung der Produktivität führen (dem Grad, bei dem die Herstellung eines Produkts die Produktion eines anderen Produkts nicht mehr beeinträchtigt).

Wie funktioniert es?

Zu den Technologien, die für die vorausschauende Instandhaltung eingesetzt werden, gehören das Internet der Dinge, künstliche Intelligenz und prädiktive Analysen. Vernetzte Sensoren erfassen Daten von Anlagen. Diese Daten werden anschließend von einem spezialisierten KI-gestützten Tool wie einem Enterprise Asset Management (EAM)-System oder einem computergestützten Instandhaltungsmanagementsystem (CMMS) gesammelt und analysiert.

Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen ermitteln den Zustand von Maschinen und erkennen potenzielle Fehler. Anschließend wird ein Arbeitsauftrag an das Wartungsteam vergeben, sodass die Techniker proaktiv auf die bestehenden Probleme reagieren können. So wirkt sich die vorausschauende Wartung positiv auf Arbeitsabläufe, die Einsatzplanung und die Lieferketten aus. 

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