RF-Geolokalisierung

Was ist das?  

Die Funkortung (RF-Geolokalisierung) ist das Verfahren zur Berechnung des Standorts eines Senders anhand der Entfernung des Senders zu einem Empfänger oder des Winkels (der Richtung) des Senders zu diesem. Messungen von mehreren Empfängern werden miteinander abgeglichen. 

Wie funktioniert es?  

Es gibt drei Möglichkeiten, Entfernungen mithilfe der Eigenschaften eines Funksignals zu messen. Die erste ist die Empfangssignalstärkeanzeige (RSSI): Die Signalstärke nimmt mit zunehmender Entfernung ab. 

Die nächste Methode heißt Laufzeitmessung (Time of Flight, ToF) oder Zweiweg-Entfernungsmessung (Two-Way Ranging, TWR). Hierbei wird die Entfernung durch die Berechnung der Laufzeit eines Signals vom Sender zum Empfänger ermittelt.  

Schließlich geht es bei der Time Difference of Arrival (TDoA)-Technik darum, die relative Entfernung zu ermitteln, indem die Differenz der Ankunftszeiten eines Signals an zwei oder mehr Empfängern verglichen wird. 

Winkel werden ein- oder mehrdimensional gemessen. Beispielsweise bezeichnet die einachsige Einfallswinkelmessung (AoA) den Winkel, unter dem ein HF-Signal in einer eindimensionalen Ebene auf eine Antennenanordnung trifft. Die zweiachsige Einfallswinkelmessung (2-AoA) hingegen bezieht mehrere Antennenanordnungen in zweidimensionalen Ebenen ein.

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